Hüter des Lebens – Plädoyer für das Leben

„Aber ich habe mich gefragt: Warum ist es so unmöglich für uns zu akzeptieren, dass Abtreibungen auch Glück bedeuten können?… Sehr viele (Frauen) fühlen sich erleichtert und nehmen Abtreibung als gewinnbringende Erfahrung wahr.“
Erica Millar, lehrt an der University of Adelaide Gender Studies, Soziologie und Geschichte.

Wenn ich – so wie jetzt – über Abtreibung schreibe, muss ich mich selbst zügeln, denn was mir bei diesem Thema an Gedanken durch den Kopf geht ist das Äquivalent zum Schreien, denn das würde ich am liebsten tun: Schreien, weil es mir auf der Seele brennt wie körperlicher Schmerz.

Egoismus?


Abtreibungsbefürworter anschreien, sie durchschütteln und Ihnen sagen, was sie sind: Mörder
Es gehört wohl zu den Auswüchsen dieser sterbenden Gesellschaft und zum guten Ton im bessermenschlichen Mainstream, seinen Hedonismus über das Leben der Allerschwächsten zu stellen, das der ungeborenen, wehrlosen Kinder.


Selbstbestimmtes Leben, Selbstentfaltung sind die Schlagwörter, die sogenannte Feministinnen im Mund führen, wenn sie gegen das Patriarchat zu Felde ziehen und zeigen doch damit mit dem Finger auf sich selbst, bezichtigen sich damit des schamlosen Egoismus und Selbstsüchtigkeit.
Nur ein weiterer Beleg für die Verkommenheit der westlichen Gesellschaften im Allgemeinen und der deutschen sehr speziell, ein Gütezeichen einer wertentkernten und sinnbefreiten Spaßgesellschaft, die das „Ich“ weit vor das „Wir“ stellt.


Eine kranke Gesellschaft, deren treibende Protagonisten das ungeborene Leben verachten, den ungeborenen Menschen verdinglichen und sich gleichzeitig für offene Grenzen engagieren und dem „Refugee“ als Götzen huldigen. Das System, das erkennen insgeheim auch die Linken an – muss am Laufen gehalten werden, „Fachkräfte“ aus aller Herren Länder sollen den Karren der deutschen Industrie weiterziehen anstelle von eigenem Nachwuchs, der doch nur der Selbstverwirklichung im Wege steht.

Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord


Es gibt nur sehr wenig Gründe für Mord – eine ungewollte Schwangerschaft gehört nicht dazu.
So viele Paare bleiben kinderlos und wünschen sich Nachwuchs so sehr – warum dann morden statt das Kind auszutragen und an liebende Eltern zu geben?
Natürlich gibt es auch Gründe, die eine Abtreibung rechtfertigen, wie schwerste Behinderungen zum Beispiel oder bei Gefahr für das Leben der Mutter – aber es gibt keine Rechtfertigung, damit bis zum 9. Monat zu warten, wie es die Jusos kürzlich vorschlugen.


„Die Idee, dass das Mutterwerden nicht nur natürlich vorgesehen ist, sondern zudem das größte Glück jeder Frau darstellt, ist immer noch stark verbreitet. Deshalb ist auch häufig die Rede davon, dass abtreibende Frauen und Frauen ohne Kinder Scham empfänden: Sie werden damit konfrontiert, versagt zu haben.“ Erica Millar

Lebenslügen


Das ist genau die Art von Lüge, die dazu geschaffen wurde, das Lebenskonstrukt im Alter nicht in Frage stellen zu müssen, dass Karriere oder die Befriedigung materieller, vermeintlicher Bedürfnisse Vorrang hatten.
Ich persönlich kenne viele Frauen, die aus diesen Gründen kinderlos geblieben sind und jetzt, zu spät, realisieren, was für ein leeres Leben sie führen und in dunkler Verzweiflung darüber sind, vor allem wenn sie mit fremden Kindern konfrontiert sind.

Das Geschenk des Lebens


Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Abtreibungsaktivist eine Mutter oder ein Vater ist. Ich gebe zu, dass ich mir bis vor einigen Jahren noch keine ernsthaften Gedanken zu dem Thema gemacht habe, bis zu dem Tag, an dem meine Frau mir sagte, dass sie schwanger ist. Seit diesem Tag mache ich mir darüber Gedanken, und seit ich beim Ultraschall neben meiner Frau saß bin ich ein – ich gebe es zu – radikaler Abtreibungsgegner. Wer das erste Mal seine Tochter oder seinen Sohn auf dem Ultraschall gesehen hat, wer den Herzschlag seines Kindes gehört hat – der käme niemals auf den Gedanken, es töten zu wollen, das Geschenk des Lebens wegzuwerfen wie lästigen Abfall. Nur sehr kranke oder sehr selbsüchtige Menschen können das. Der Körper gehört der Frau, das Leben darin sich selbst. Es ist ein menschliches Leben, mit allen Rechten – vor allem mit Recht auf Leben.

Wer ihm dieses Recht abspricht, ist nichts als ein Mörder.

Markus Kink

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